Über

Ich bin in Deutschland geboren und mit meinen Eltern und zwei jüngeren Schwestern in einer kleinen Gemeinde aufgewachsen. Zwei Jahre lang bin ich wöchentlich in den Religionsunterricht der Synagoge in der nächsten größeren Stadt gefahren - bis ich nicht zum Sommerlager mitdurfte. Danach habe ich mich religiös bis heute nicht mehr betätigt.

Wie die meisten Kinder in meiner Umgebung hatte ich neben der Schule Sport, Musikunterricht, Treffen mit Freunden. Zwischendrin je ein Jahr in Hamburg und den USA.

Nach dem Abitur habe ich ein (naturwissenschaftliches) Studium abgebrochen, ein zweites (geisteswissenschaftliches) aufgenommen. War ein Jahr in Dänemark. Habe meinen Freund kennengelertn und ein Kind bekommen.

Nächstes Jahr werde ich dann hoffentlich mit dem Studium fertig.

Mein "Vaterjudentum" hat mich nur selten beschäftigt. Wenn ich nach meiner Religion gefragt wurde. Wenn um mich herum über Israel diskutiert wurde. Bei meinen gelegentlichen Versuchen, an interreligiösen Gesprächen teilzunehmen. Meistens waren die Erinnerungen schmerzhaft - Erinnerungen ans Nicht-Dazugehören, daran, dass ich die Familie meines Vaters viel weniger kenne, als ich gerne würde.

In den letzten Jahren war meine zweite Schwester diejenige, die mich auf dem Laufenden darüber halten hat, wenn sie über neue Informationen gestolpert ist. Danke!

 

Ich mag diese...



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